Ekkehard Götz

(* 1967)

Ekkehard Götz wurde 1967 geboren. Erste Auftritte als Sänger mit fünf Jahren. Klavierunterricht seit dem 12. Lebensjahr. In dieser Zeit auch erste Kompositionsversuche (leider nicht erhalten). Erste erhaltene Komposition ist ein Präludium für Cembalo aus dem Jahr 1983. Seit dem 18. Lebensjahr Gesangsunterricht. Autodidakt sowohl im Posaune-, Ukulele- und Orgelspiel als auch in der Kompositionslehre.

Aus der Beschäftigung mit der Neuen Musik ( Schönberg, Orff, Cage, Glass, Ligeti), der Generalbaßlehre (Schütz, Bach, Grabner) und dem Palästrinastil (Jeppesen) entstanden erste Kompositionen. Einerseits für Chor a capella, andererseits Kammermusik in unterschiedlicher Besetzung, meist Flöte, Violine, Basso Continuo. Unverkennbar in den Kompositionen ist der Einfluss von Pop, Jazz und Barbershop. Prägend weiterhin die Tradition der protestantischen Kirchenmusik von Schütz und Bach über Mendelssohn bis Pepping und David. In den Kompositionen finden die Techniken des 20. Jahrhunderts (Cluster, Serie, Aleatorik) und die klassischen Harmonien zu unerhörter Einheit. So z. B in „Sommerabend“ für 8-stimmigen Männerchor oder „l`harmonique du vent“ für Mundharmonika und Gegenwind oder in dem 12-tönigen Intermezzo für Flauto dolce, Viola und Violoncello. Auch innerhalb einer einzigen Komposition kann es zu regelrechten Stilsprüngen kommen. Auf die Spitze getrieben wird dies in den „Fünf Psalmen“ für gemischten Chor a capella, bei denen – je nach Erfordernissen des Textes - wohl Schütz, Mendelssohn, Ligeti und Lennon/McCartney gleichzeitig Pate standen. Neben solchen experimentierfreudigen Kompositonen finden sich auch zahlreiche Gebrauchsmusiken für den christlichen Gottesdienst, die ganz der funktionalen Harmonik verpflichtet sind und auch Arrangements unterschiedlicher Genres und Besetzungen. Ekkehard Götz lebt und wirkt bei Lübeck.

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Letztes Update 28.04.2009 | CopyrightŠ Johannes Voit 2006 | Seite drucken: Ekkehard Götz | Seite einem Freund senden: Ekkehard Götz

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