Fabio Grasso
(* 1969 in Vercelli/Italien)
Fabio Grasso wurde 1969 in Vercelli geboren. 1986 erhielt er das Klavierdiplom cum laude und mit der Ehrenerwähnung (Konservatorium Turin). 1994 erhielt er das Kompositionsdiplom (Fach Neue Didaktik) beim Konservatorium Mailand, wo er als Lehrer Sandro Gorli, Umberto Rotondi und Guido Guida hatte. 1995 verlieh die Universität Turin ihm den Doktortitel der klassischen Philologie magna cum laude. Er hat sich im Klavier fortgebildet, zuerst bei Marco Vincenzi, danach bei Maria Tipo an der Musikschule Fiesole, wo er auch die Kompositionskurse von Giacomo Manzoni besucht hat. Außerdem besuchte er andere Klavierkurse, z. B. einen Kurs von Klaus Hellwig an der HDK Berlin, und einen dreijährlichen Kompositionskurs von Franco Donatoni. 2006 hat er das neue obere Klavierdiplom, Doktortitel der Italienischen Konservatorien, magna cum laude und mit der Ehrenerwähnung (Konservatorium Alessandria) erhalten.
Derzeit ist er Professor beim Konservatorium Venedig.
Als Pianist gewann er im März 1996 den Orléans Internationalen Klavierwettbewerb des 20. Jahrhunderts Er ist eingeladen worden, Recitals, Konzerte mit Orchester und Kammerkonzerte in Paris (CNSM, Salle Gaveau, France Musique, Salle Cortot, Théâtre du Châtelet), in Nice, in Maastricht, in Colmar (Festival 2000), in Orléans, Montpellier und Erfurt (Klavierkonzerte von Mozart bis Ligeti) zu geben.
Bei CD-SOLSTICE und EUTERP ACCORD nahm er Werke von Busoni, Rubinstein, Schumann und D. Scarlatti auf, deren Aufführungen sehr gute Rezensionen und Anerkennungen der Kritik hatten.
Als Komponist gewann er 1996 den ersten Preis des Ginastera Kompositionswettbewerbes in Buenos Aires mit dem symphonischen Werk Katoptroeidès. 1999 erkannte die Jury des Kompositionswettbewerbes Journées de la jeune musique de Marseille ihm mit einstimmigem Beschluß den ersten Preis zu. Sein siegreiches Stück La Sérénade aux tristes sourires für 11 Instrumenten erhielt auch die Publikumserwähnung.
Sein äußerst weitgefächertes Klavierrepertoire erstreckt sich von Bach bis zu den zeitgenössischen Komponisten. Seine Programme enthalten oft seine eigenen Klavierstücke, die er im Konservatoirum Mailand, der Berlin Philharmonie, dem Konservatorium Orléans, der Konzerthalle Nice, im Radio France Montpellier und auf dem Festival Colmar gespielt hat. Außer den Klavierwerken in dem Katalog seiner Kompositionen stehen auch Kammerstücke, symphonische Stücke (darunter ein Klavierkonzert) und Theaterwerke. Einige dieser Stücke sind in Mailand, Florenz, Rom, Marseille, Buenos Aires (Teatro Colòn) und Amsterdam (Festival Gaudeamus 1998) aufgeführt worden.
Weitere Informationen und Hörbeispiele:
www.fabiograsso.eu
Letztes Update 01.01.2008 | CopyrightŠ Johannes Voit 2006 |

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