Modi mit begrenzten Transpositionsmöglichkeiten
Modi mit begrenzten Transpositionsmöglichkeiten wurden von dem französischen Komponisten
Olivier Messiaen in einigen seiner Kompositionen verwendet. Es handelt sich dabei um Modi ohne Grundton, die auf einer Teilung der Oktave in mehrere gleiche Intervalle beruhen. Möglich sind große Sekunde (6X), kleine Terz (4X), große Terz (3X) und Tritonus (2X). Innerhalb dieses Rahmenintervalls bleibt die Intervallstruktur stets gleich, so dass die Oktave also in mehrere gleiche Segmente unterteilt wird. Der letzte Ton eines Segments ist dabei zugleich der erste Ton des nächsten.
Im Gegensatz zur Dur- oder Moll-Tonleiter, die man je 12 mal transponieren kann und die in jeder Transposition andere Töne beinhalten, kann man die Messiaenschen Modi nicht beliebig transponieren, da sich von einigen Tönen aus dieselbe Skala ergibt. So gibt es von der Ganztonskala, die auf einer Teilung der Oktave in sechs große Sekunden beruht, nur zwei Transpositionen. Von C aus ergibt sich die gleiche Skala wie von D oder von E, von Cis aus die gleiche wie von Dis oder F.
Beispiele:
JoVo
Letztes Update 23.10.2006 | CopyrightŠ Johannes Voit 2006 |

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