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Schönberg, Arnold

ÖsterreichischerKomponist

Foto: Florence Homolka. Quelle: http://www.de.wikipedia.orgArnold Schönberg (geb. 13.09.1874 in Wien; gest. 13.07.1951 in Los Angeles) war ein österreichischer Komponist, Musiktheoretiker und Maler. Er spielte seit seinem 8. Lebensjahr Geige, später auch Cello. Kompositionsunterricht erhielt er bei seinem späteren Schwager Alexander von Zemlinsky, war aber nach eigenen Aussagen im Wesentlichen Autodidakt. Eine Stellung als Bankkaufmann gab er zugunsten der Musik auf.

Schönbergs frühe Kompositionen stehen noch in einer spätromantischen Tradition (z.B. das Streichsextett „Verklärte Nacht“), bevor er sich um 1908 in seiner atonalen Phase von traditionellen harmonischen Bindungen löst. Um 1920 entdeckt Schönberg das Komponieren mit 12 aufeinander bezogenen Tönen – die Dodekaphonie, die bereits einige Jahre vorher von Josef Matthias Hauer entwickelt worden war.

Neben seiner kompositorischen Tätigkeit schrieb Schönberg musiktheoretische Bücher, darunter seine „Harmonielehre“ (1911) und unterrichtete, zunächst am Sternschen Konservatorium, später an der Akademie der Künste in Berlin. Zu seinen Schülern zählten Alban Berg, Anton Webern, Hanns Eisler und John Cage. Nach seiner Vertreibung durch die Nazis wanderte er in die USA aus, wo er in New York und Boston unterrichtete. Von 1934 bis zu seinem Tod wohnte er in Los Angeles. Schönbergs Kompositionen waren von wegweisender Bedeutung für die Musik des 20. Jahrhunderts, so zum Beispiel für die Komponisten serieller Musik.

Werkauswahl

  • Verklärte Nacht op. 4 (1899)
  • Gurre-Lieder 1899-1902
  • 1. Kammersinfonie op. 9 (1906)
  • 2. Quartett für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Sopranstimme op. 10 (1907-08)
  • 3 Klavierstücke op. 11 (1909)
  • Die glückliche Hand. Drama mit Musik op. 18 (1910-13)
  • Pierrot lunaire op. 21 (1912)
  • Serenade für Bariton, Klarinette, Baßklarinette, Mandoline, Gitarre, Violine, Bratsche, Cello und Klavier op. 29 (1925-26)
  • Variationen für Orchester op. 31 (1926-28)
  • Moses und Aron (1926-32)
  • Violinkonzert op. 36 (1934-36)
  • Klavierkonzert op. 42 (1942)
  • Ein Überlebender aus Warschau op. 46 (1947)
  • 130. Psalm für a capella-Chor op. 50b (1950)

Weitere Informationen zu Leben und Werk auf www.schoenberg.org

JoVo



Titel: Schönberg, Arnold Schönberg, Arnold
Begriff(e): Schönberg, Arnold Schönberg, Arnold
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